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Die Frage lautet diesmal nicht nur: Welche Machtmuster erkenne ich in meinem System?
Die Frage lautet: Wessen Beobachterposition habe ich internalisiert?
Welche Beschreibungen von Kompetenz, Stärke, Führung, Fürsorge trage ich in mir, die ich nie bewusst gewählt habe, sondern die mir übergeben wurden – durch Erziehung, durch Institutionen, durch Sprache, durch die Rollen, die mir früh zugewiesen wurden?
Und: Was würde ich beschreiben, wenn ich aus meiner eigenen, spezifischen Position heraus schaue – ohne Anpassung an den Beobachter, dessen Blick ich für den normalen gehalten habe?
Das ist keine leichte Frage. Sie hat keine schnelle Antwort. Und ich beantworte sie hier nicht – weil ich sie nicht für Sie beantworten kann. Jede Antwort wäre wieder die Antwort eines Beobachters.
Aber die Frage zu stellen – das scheint mir der hypnosystemisch redlichste Beitrag, den ich leisten kann. Nicht die Wahrheit über Macht und Geschlecht. Sondern die Einladung, die eigene Beobachterposition ernst zu nehmen. Weil das, was von dort aus sichtbar wird, wichtig ist.
Auch wenn – vielleicht gerade weil – es anders aussieht als das, was bisher für normal gehalten wurde.
Literatur