Eine Vorbemerkung zur Haltung dieses Textes: Was hier beschrieben wird, ist die Perspektive eines Beobachters – meiner eigenen. Wer anders schaut, wird anderes sehen. Das ist keine Schwäche dieses Artikels, sondern seine erkenntnistheoretische Grundlage. Dazu gleich mehr.

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    Was ist Macht – eine hypnosystemische Annäherung

    In den meisten Organisationen wird Macht nicht als Thema behandelt. Sie ist einfach da – in Organigrammen, in Entscheidungsprozessen, in dem, wessen Meinung zählt und wessen nicht. Macht ist wie Luft: Man bemerkt sie erst, wenn sie fehlt – oder wenn sie einem die Luft abschneidet.

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    Die unsichtbare Choreographie – Macht in Organisationen

    Wenn man verstehen will, wie Macht in Organisationen tatsächlich wirkt, reicht es nicht, das Organigramm zu betrachten. Das Organigramm zeigt die formale Struktur – wer wem offiziell unterstellt ist, wer Entscheidungsbefugnis hat. Was es nicht zeigt, ist die tatsächliche Machtarchitektur: Wessen Interpretation der Lage sich durchsetzt. Welche informellen Koalitionen existieren. Wer wirklich bestimmt, was als Problem gilt – und was nicht.

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    Das Dilemma der Führung

    Führungskräfte befinden sich in einer genuinen Spannung, die selten so klar benannt wird, wie sie verdient: Sie haben formale Macht und Verantwortung – und sollen gleichzeitig Autonomie und Eigenverantwortung der Menschen fördern, die ihnen unterstellt sind.

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    Der Beobachter und die Macht

    Beginnen wir mit einer unbequemen Frage: Wer bin ich, um über Macht zu schreiben?

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    Macht als Lösungsversuch mit Preis

    Hier möchte ich einen Gedanken einführen, der manchmal Widerstand erzeugt – und den ich deshalb sorgfältig formulieren möchte.

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    Besonderheiten der Sozialwirtschaft

    Wer in oder für Organisationen der Sozialwirtschaft arbeitet – in der Pflege, der Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe, der Beratung – kennt eine spezifische Machtspannung, die in allgemeinen Managementdiskussionen selten auftaucht.

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    Was hypnosystemisches Denken leisten kann – und wo die Grenzen sind
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    Eine Einladung zur eigenen Beobachtung

    Am Ende eines Textes über Macht wäre ein klassisches Fazit eine merkwürdige Wahl. Ein Fazit würde suggerieren, dass die Sache nun klar ist – dass wir wissen, wie Macht funktioniert und was dagegen zu tun ist.

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