„Ich erfinde laufend neue Techniken. Die beruhen dann so richtig echt auf dem hypnosystemischen Denken. Manchmal sind diese Techniken so gut, dass ich von mir selbst ergriffen bin. Und was macht dieser doofe Klient? Er reagiert gar nicht darauf — oder sagt sogar, dass er nicht glaubt, dass das hilfreich wäre. Der merkt nicht einmal, wie genial ich bin. Ja, so ist das halt. Die Klienten sind Experten für sich selbst. Wäre ja schön für uns, wenn es anders wäre — aber so ist es nun einmal. Es sind immer die Auswirkungen, die bestimmen, ob etwas überhaupt eine Technik ist oder nicht.“

Gunther Schmidt (sinngemäß)

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    Drei Rahmenprinzipien

    Die folgenden drei Prinzipien sind keine Techniken unter anderen. Sie sind Ermöglichungsbedingungen — das, was alle anderen Werkzeuge erst hypnosystemisch macht.

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    Utilisation

    Utilisation ist eines der folgenreichsten Prinzipien der hypnosystemischen Arbeit — und zugleich eines der am schwierigsten zu internalisierenden.

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    Was ein Angebot hypnosystemisch macht

    In der hypnosystemischen Praxis kursiert eine Lehrgeschichte, die mit gespielter Empörung und echtem Erkenntnisgehalt vorgetragen wird:

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    Die Werkzeuge

    Die folgenden Einträge beschreiben elf Werkzeuge der hypnosystemischen Praxis. Jeder Eintrag nennt die Herkunft, beschreibt das Werkzeug, verortet es in der konzeptuellen Struktur des Grundlageartikels und schließt mit einer Reflexion aus der Realitätenkellner-Perspektive.

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    Kosten-Nutzen-Analyse von Symptomen

    Wer unter einem Symptom leidet, bewertet es fast unweigerlich als Defizit — als etwas, das weg muss. Diese Haltung ist verständlich. Aber sie ist oft genau das, was das Symptom stabil hält. Wer das Symptom bekämpft, aktiviert die neuronalen Netzwerke, die es aufrechterhalten. Die Lösung wird zum Problem.

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    Seitenmodell

    Herkunft: hypnosystemisch — ähnliche Konzepte in verschiedenen Ansätzen (u.a. Ego-State-Arbeit, IFS); historische Prioritäten nicht eindeutig geklärt

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    Problemlösungsgymnastik

    Herkunft: hypnosystemisch

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    Submodalitäten mit Raum-Dimension

    Herkunft: Submodalitäten als Grundform aus dem NLP (Bandler/Grinder) — Erweiterung um die Raumdimension: hypnosystemisch

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    Lösungsfokussierte Zukunftsprojektion

    Herkunft: Milton Erickson (Pseudo-Orientierung in der Zeit) / Steve de Shazer & Insoo Kim Berg (lösungsfokussierte Therapie) — hypnosystemisch erweitert

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    Positive Konnotation / Reframing / Umbenennen

    Herkunft: Positive Konnotation aus der systemischen Therapie (Mailänder Schule) / Reframing aus dem NLP (Bandler/Grinder) — hypnosystemisch vertieft und um das Umbenennen erweitert

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    Skulpturarbeit / Systemchoreografie

    Herkunft: Systemische Therapie (Virginia Satir, Mailänder Schule) — hypnosystemisch erweitert und mit Körperarbeit und Raumdimension verbunden

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    Transfer, Feldforschung und Ehrenrunden

    Was in der Beratungssitzung entsteht, muss sich im Alltag bewähren.

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